| Wissenswertes | ||
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Warum überhaupt Verputzen? Seit Jahrhunderten werden die Innenwände unserer Häuser mit Putzen grossflächig ausgeglichen. Der Putz erfüllte eine reine Zweckfunktion als Unterlage für Anstrich und Tapeten. Eine weitere heute wichtige Aufgabe moderner Innenputze ist das Bilden eines Speichers zur vorübergehenden Aufnahme überhöhter Raumfeuchte. Darüber hinaus soll der Putz möglichst den Schall und Brandschutz verbessern. Was ist Gips? Gips ist neben Lehm das älteste Bindemittel und wurde bereits 9000 v. Chr. in Kleinasien verwendet. Gips ist in der Natur ein häufig vorkommendes Gestein, das als Sediment durch Ausfällung beim verdunsten von Meerwasser vor ca. 285-195 Mio. Jahren entstanden ist. Das Bindemittel Gips wird aus gebranntem und gemahlenen Gipsstein gewonnen. Moderne Gipsputze weisen ein sehr grosses Porenvolumen von da. 50% mit sehr geringen Porenradien (ca. 1/1000 mm) auf. Gehärteter Gips nimmt Feuchtigkeit dosiert auf und gibt sie wieder ab. Ähnlich wie die menschliche Haut. Dabei sorgt er für das angenehme Wohnklima, das wir alle schätzen.
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